Recht und Gericht in Österreich 
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Margarethe : ( 2008-07-18 15:57:11 / 1578121 ) Kfz. Privatverkauf

Hallo,

ich hätte mal eine Frage, ich hab mein Auto vor zwei Tagen verkauft. Habe mir extra einen Öamtc Kaufvertrag besorgt. Auto wurde schon vom neuen Besitzer auf seinen Namen angemeldet und jetzt meint er ich müsste ihm das Geld wieder zurückgeben weil ich ihm einen Frontschaden nicht erzählt habe, was ich aber sehrwohl mündlich gemacht habe. Ich habe auch hinzugefügt Auto wurde besichtigt und Probe gefahren spätere Reklamationen und Garantie werden nicht berücksichtigt. Jetzt möchte er mich anzeigen. Muss ich das Auto wieder retour geben. Vom Käufer war kein Ankaufstest von nöten.

Danke für die Antworten

Antworten:

X : ( 2008-07-18 16:07:08 / 1578129 )


müssen sie nicht.

Margarethe : ( 2008-07-18 16:22:40 / 1578135 ) Kfz.Privatverkauf

Ups.... ich hab mich vor lauter Aufregung verschrieben. Ich will wissen ob ich das Auto wieder zurück nehmen und ihm das Geld wieder geben muss? Er verlangt es von mir und Droht mit Anzeige! Im Vertrag steht aber :"vom Käufer probegefahren und besichtigt... Privatverkauf - daher keine Garantie und Gewährleistung!"

zum Profil... Doris : ( 2008-07-18 20:04:05 / 1578285 ) @ Margarethe

Wenn Sie keine gravierenden Maengel vorsaetzlich verschwiegen haben, wird eine (Betrugs)Anzeige erfolglos bleiben. Das Auto muessen Sie nicht zuruecknehmen und ihm auch nicht das Geld wieder geben. Warten Sie gelassen ab!

Margarethe : ( 2008-07-19 08:49:30 / 1578466 ) Kfz Privatverkauf

Die Schäden stehen im Vertrag nicht drinnen, aber mündlich habe ich ihm auf alle Schäden hingewiesen ausserdem sind sie mit freiem Auge zu sehen.

Danke für eure Antworten. Jetzt bin ich ein wenig beruhigt.

zum Profil... Tomh : ( 2008-07-21 13:36:12 / 1580373 ) @Margarethe

Das wichtigste ist, das nichts Gegenteiliges im Vertrag drinnen steht ("unfallfrei", "keine Vorschäden", etc.) - ansonsten mußt Du ihm nicht mal einen Schaden erzählen.

Der Käufer ist probegefahren und hat das Auto besichtigt - selbst wenn das Auto bereits bei der Vertragsunterzeichnung nur noch ein Schrotthaufen gewesen wäre, bleibt er auf dem Auto sitzen.

Wie schon geschrieben, der Punkt "Ich garantiere die Vorschadenfreiheit des Fahrzeuges." ist hoffentlich NICHT angekreuzt (wenn es der klassische ÖAMTC-Kaufvertrag ist).

@Tomh : ( 2008-07-21 14:00:24 / 1580403 )

naja, da ist das Problem er hat ich garantiere auf Vorschadenfrehiet des Fahrzeuges angekreuzt, das kann ja nicht sein da der Schaden hinten am Heck noch immer ist und vorne der Schaden mit freiem Auge ersichtilich ist......

hat er jetzt bessere Karten, wenn es soweit kommt das wir vor Gericht ziehen.

zum Profil... Doris : ( 2008-07-21 14:51:58 / 1580493 ) @ @Tomh

Wenn der Schaden ganz offensichtlich war, und Sie nichts unternommen haben, diesen zu vertuschen, kann man Ihnen keine Schaedigungs-/Bereicherungsabsicht vorwerfen.


Margarethe@tomh@doris : ( 2008-07-21 15:33:55 / 1580541 )

Ja das ist ja das Problem. Der Käufer hat den Vertrag ausgefüllt und wollte unbedingt das X-erl bei "Vorschadenfreiheit" machen. Weil er meinte, dass das für ihm kein Schaden ist wenn er schon rep.ist und er will das Auto weiter verkaufen und dann kommt es nicht so gut wenn DAS angekreuzt ist! Notfalls lasst er sich alles im Ausland reparieren!!! Darum hab ich ja dann noch das Satzerl mit "probegefarhen, keine Gewährleistung etc." hingeschrieben und ihm noch einmal unterschreiben lassen! Wie kann ich vor Gericht beweisen, dass ich ihm nichts verheimlicht habe???

zum Profil... Tomh : ( 2008-07-21 15:49:05 / 1580559 ) Jetzt wird's schwieriger ...

... denn jetzt stehen dann Aussage gegen Aussage.

Sind irgendwelche Zeugen für Deine mündliche "Schadensmeldung" bzw. für das Vorgehen des Käufers vorhanden?

ABER: Wenn der Schaden offensichtlich war und der Käufer das Kreuzerl dann auch noch _vorsätzlich_ hingekrixelt hat, dann würde ich es zumindest an seiner Stelle unterlassen, da noch irgendwelche rechtliche Schritte zu setzen.

Jedenfalls wären ARBÖ oder ÖAMTC (falls Mitgliedschaft) ein heißer Tip, um hier _echte_ Hilfe zu bekommen.

Margarethe : ( 2008-07-21 16:12:16 / 1580581 ) @Tomh

Ja, ein Freund war dabei.... ABER er hatte auch seinen Vater mit. Und ich glaub nicht, dass ihm sein Vater in den Rücken fällt? Glaubst du, dass vor Gericht auch die Handschrift zählt? Weil ER hat den Kaufvertrag ausgefüllt. Ich hab dann lediglich bei der Übergabe noch das "Satzerl" dazu geschrieben und ihm noch einmal unterschreiben lassen. Er selber fand es gar nicht so wichtig, diesen Satz noch auf SEINEN Vertrag stehen zu haben. Soll ich jetzt abwarten was er tut?
Ich war auch schon beim ÖAMTC, und die haben mir gesagt, wenn das X-erl eben dort ist, schaut es schlecht aus für mich. Dann zählt mein Zusatz gar nicht?!?! Doch die Dame dort war glaub ich so wie so fehl am Platz.

zum Profil... Doris : ( 2008-07-21 16:33:51 / 1580597 ) @ Margarethe

Der Vater wird sich wohl hueten, vor Gericht eine Falschaussage zu machen. Da der Schaden augenscheinlich war, hat Ihr Gegner m. E. die schlechteren Karten. An seiner Stelle haette ich nicht die Chuzpe, vor Gericht zu gehen (umsoweniger, als offenbar ER keine so "lupenreinen" Vorsaetze hatte).

Margarethe : ( 2008-07-21 16:39:37 / 1580605 ) @Doris

Er droht mir aber mit Gericht... er will sein Geld zurück etc....Nur wie beweise ich vor Gericht, dass ich nichts falsch gemacht und nichts verheimlicht habe?

silvie : ( 2008-07-22 09:24:46 / 1581332 )

mit dem Auto. Das ist ganz leicht, wenn man den Schaden schon von aussen sieht, hat er gekauft wie "besichtigt und probegefahren", was Sie ja supa in den Vertrag genommen haben.
Da haut er sich nämlich selber rein, wenn er behauptet, das nicht gesehn zu haben und es ist halbwegs sichtbar ... dann denken die bei Gericht maximal noch, er hätte den Schaden selbst verursacht nachträglich ;)

Der ist wahrscheinlich einfach frech, weil SEIN Käufer abgesprungen ist ... lassen Sie sich bitte nicht einschüchtern.
Sagen Sie dem "Käufer" dass Sie auf eine Gerichtsverhandlung warten, er soll Sie ruhig klagen, im Gegenzug würden Sie dann eine Betrugsanzeige gegen ihn machen. Ein bissl eigene Frechheit und schon merkt er, dass das nicht so einfach geht Sie zu betrügen.

zum Profil... Doris : ( 2008-07-22 11:41:28 / 1581539 ) @ Margarethe

Lassen Sie ihn drohen. Wenn er tatsaechlich klagen sollte, dann muss ER nachweisen, dass Sie ihn bewusst getaeuscht haben.

Margarethe : ( 2008-07-23 09:13:47 / 1582622 ) @silvie @Doris

Danke für eure Hilfe und Ratschläge...Ich werde jetzt einfach abwarten was und ob überhaupt etwas passiert!
Danke noch mal!
Lg Margarethe

Kop : ( 2011-07-30 08:12:41 / 1987126 ) Käuferin will Geld zurück

Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich habe Ende Juni 2011 meinen PKW verkauft, den ich selbst erst Anfang Jänner 2011 erworben hatte. Dabei wurde auch das "Pickerl" frisch gemacht. Beim Verkauf Ende Juni 2011 fuhr die Käuferin von 1120 Wien nach 2340 Mödling, hatte somit ihre "Probefahrt" durchgeführt. Das Ziel war eine Autowerkstatt, in welcher das KFZ dann begutachtet wurde. Ausser dem eigentlichen Grund (kaputter Auspuff, der auch in der Verkaufsanzeige angegeben war), stellte der Mechaniker keine groben Mängel fest. Aufgrund der Probefahrt und dem "Erstgutachten" wurde der PRIVATVERKAUF, unter Zuhilfenahme des ÖAMTC- Kaufvertrag vollzogen. Mitte Juli schrieb mir die Verkäuferin, dass bei dem PKW die Lenkung/das Lenkgetriebe kaputt sei und dies ein schwerer (gefährlicher) Mangel sei und ich zumindest die Hälfte der Reparaturkosten übernehmen sollte. Wie geschrieben, bei der Probefahrt und dem Erstgutachten, sowie dem Pickerlbefund von Anfang Jänner war nichts von diesem Mangel zu bemerken. Jetzt droht mir die Käuferin, dass sie mich anzeigen will, weil das KFZ einen groben Mangel aufweist. Ich schicke voraus, dass ich von diesem Mangel nichts wusste und berufe mich deshalb auch auf das "Erstgutachten" des Mechanikers, der - vor Vertragsunterzeichnung - den Mangel an der Lenkung nicht festgestellt hatte.
Bitte teilen Sie mir mit, ob ich hierzu belangt werden kann, weil die Verkäuferin mir die Option überlassen hat, den Betrag von knapp 300 Euro - vor Anzeige - zu überweisen. Vielen Dank im Voraus! MfG, Hans

ehkloa : ( 2011-07-30 08:34:23 / 1987128 ) @Kop

Gibt es für die - von der Käufer selbst ausgewählte _ KFZ Prüfung Beweise ? Schriftlich oder anderweitig?

Spätestens dann würde ich nicht einmal reagieren auf die Forderungen.
Wenn tatsächlich das Pickerl kurz zuvor gemacht wurde ( was steht auf dem Bericht zu diesem Mangel drauf?) dann ist die Pickerlwerkstatt dran.

Michaelk : ( 2011-11-22 21:34:29 / 1998449 )

Privatverkauf KFZ!

Habe vor 2 tagen mein Auto mit Öamtc Kaufvertrag verkauft!
Auto hat aussen Kratzer und eine Beule! Wurde alles dem Käufer gezeigt und auch darauf hingewiesen das das Auto bereits 10 Jahre alt ist!
Am letzten Prüfbericht steht drauf das er leichten Ölverlust hat und leichten Kühlflüssigkeitsverlust! Dieser wurde ihm beim Verkauf auch übergeben das er das Auto anmelden kann! Heute kommt ein Anruf das er sein Geld zurückwill und ich das Auto abholen kann, weil er in der Garage ein Pfütze vom Kühlwasser hat und ich Ihm das nicht explizit gesagt habe!
Ausserdem meinte er das er das Auto zu teuer gekauft habe und wenn es sich beim Werkstattermin (morgen) herausstellt das das Auto nur weniger als die Hälfte des Kaufpreises wert ist, ich verpflichtet bin das Auto zurückzunehmen! Stimmt diese Behauptung?

Matea : ( 2013-10-23 20:02:12 / 2033706 ) Limonadenstand

Hallo
Ich wollte mir mal etwas dazuverdienen und einen
limonadenstand eröffnen.Ich wollte mich vorher informieren
wo ich das in linz (OÖ) machen kann.ich will nicht irgendwo
verkaufen wo ich das nicht darf!
danke im vorraus!

0000000 : ( 2014-01-28 13:55:30 / 2035257 ) Traktor

Hallo ich habe vor ein paar Monate einen gebrauchten Traktor gekauft (privat um 12.000 Euro ). Jetzt bin ich draufgekommen das er diesen um 8000 Euro gekauft hat und er weisst gravierente Mängel auf Reparatur 2000 Euro. Der Verkaufer hat mir die Mängel nicht gesagt. was kann mann machen Lg.

Deutschlehrer : ( 2014-01-28 14:43:50 / 2035259 )

- Mängel aufweisen

der Traktor weist Mängel auf

- gravierend wird mit weichem D geschrieben

- man, als allgemeine Bezeichnung für eine Person wird mit einem N geschrieben. Der Mann, also das maskuline Geschlecht, dagegen mit 2.

-Vor ein paar Monaten wäre die korrekte Schreibweise

- "draufgekommen", dass



LuisFigo : ( 2018-01-11 00:06:55 / 2051989 ) Kfz kauf

Hallo liebe leute
ich brauch einen ratschlag da mir sowas zum ersten mal passiert brauche ich hilfe.
Bin aus wien und hab aus lienz - osttirol ein a3 tdi 2001 mit gültigem pickerl gekauft es passt alles soweit im Kaufvertrag steht nichts über mängel oder einer probefahrt eigentlich hat alles gepasst bis auf das vibrieren vom auto worauf ich sobald ich in wien eingetroffen war zum öamtc gefahren bin und dieser gemeint hat pumpe düse element 1 und 4 sind ziemlich kaputt und das zweimassenschwungrad führt zu dieser erhöhten vibration habe ich ein ruckgaberecht es sind erst 6 tage vergangen und das auto ist angemeldet was dazu kommt ist eine strecke von 1040 kilometern falls ich das auto zuruckgeben darf kriege ich die anmeldekosten und die fahrtkosten auch bezahlt?

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