Recht und Gericht in Österreich 
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tanja1980 : ( 2008-12-13 12:45:12 / 1682072 ) vaterschaftsanerkennung alimente

hallo, hab eine sehr wichtige frage und ich hoffe sehr dass mir irgend jemand weiter helfen kann.
war bis vor 4 jahren mit meinem mann verheiratet. wir haben eine gemeinsame tochter (9jahre) miteinander. Nach ein paar jahren ehe haben wir uns sehr auseinander gelebt. doch keiner wagte den schritt sich zu trennen. darum machten wir es uns ziemlich einfach. jeder von uns vergnügte sich mit jemand anderen.gelegentlich aber hatten wir trotzdem noch sex miteinander. so kam es dann dass ich erneut schwanger wurde. das problem war dann dass ich nicht wusste von wem? mein damaliger mann veranlasste nach der geburt meines sohnes einen vaterschaftstest. dann war sicher dass er nicht der vater sein kann. ich wusste echt nicht mehr weiter. so kam es dass ich mich dann endlich von meinem mann trennte und eine neue beziehung eingegangen bin. ich habe lange zeit überlegt ob ich den biologischen vater meines sohnes kontaktieren sollte. bis ich es dann endlich getan habe. der wiederrum wollte von der ganzen sache überhaupt nichts wissen. ich wollte auch niemanden probleme machen und verzichtete darauf dass er die vaterschaft anerkennen und alimente zahlen muss. ich dachte mir immer wieder ich schaffe das auch alleine. mein neuer partner jedoch fand es nicht gut dass laut geburtsurkunde jetzt kein vater für meinen sohn aufscheint. somit kam er auf die idee; nachdem wir vor hatten ohnehin ein leben lang zusammen zu bleiben und er mein kind über alles liebte und ein vater für ihn sein wollte; dass er die vaterschaft anerkennen möchte. das haben wir dann auch geten. jedoch im nachhinein gesehen war es nicht richtig. auch diese beziehung ging nach ein paar jahren in die brüche. somit steht in der geburtsurkunde meines sohnes ein vater eingetragen der nicht sein vater ist. ich weis jetzt echt nicht mehr weiter. ich habe erneut versucht den biologischen vater meines sohnes zu kontaktieren. doch vergebens. auch nach jahren will er von seinem kind nichts wissen und vor allem nichts zahlen. er streitet es sogar ab dass er der vater meines sohnes ist. jetzt meine frage: wie kann ich mein recht durchsetzen. wie kann ich ihn dazu bringen dass er die vaterschaft anerkennt und alimente für sein kind zahlen muss. ausserdem würde ich gerne wissen ob er die vergangenen jahre( mein sohn ist jetzt 4 jahre) nachzahlen muss oder nicht. und ist es so einfach den vater in der geburtsurkunde ändern zu lassen? wäre ganz super wenn mir jemand der sich da auskennt eine antwort auf meine frage geben könnte. das wäre ganz wichtig für mich und auch für meinen sohn. schon mal vielen dank

Antworten:

zum Profil... Luckyeye : ( 2008-12-13 13:31:04 / 1682104 ) Grundsätzlich ...

... würde ich an deiner Stelle meine Art und Weise in längeren Partenrschaften überdenken. So wie es bei dir aussieht, liegt der Fehler einer getrennten Beziehung nicht nur an den anderen. Du solltest dabei bedenken, daß deine wechselnden Beziehungen auch dein Kind beeinflussen und irritieren.

Zu deinen Fragen:

Die Frage stellt sich, ob dein dein Kind liebender Ex-Partner dein Kind auch adoptiert hat. ich weiß nicht, ob das alleinige Anerkennen der Vaterschaft dafür ausreichend ist. Wenn er also vor Gericht für dein Kind in allen Belangen verantwortlich ist, muß er dafür auch Alimente zahlen.

Wenn das nicht der Fall ist, ist der tatsächliche "Erzeuger" dafür heranzuziehen. Auch wenn er sich weigert. Du hättest in diesem Fall gute Karten, denn du hast ja aufgrund eines Vaterschaftstests den eindeutigen Beweis dafür. Allerdings mußt du deine Forderung dem Gericht übergeben.

Alimente kannst du im Namen deines Kindes bis längstens drei Jahre nachträglich einfordern.

LG

tanja1980 : ( 2008-12-13 21:45:20 / 1682425 )

hallo. danke für deinen eintrag. also erstens achte ich sehr wohl auf die bedürfnisse meiner kinder. obwohl das leben bis vor 2 jahren ziemlich schwer und kompliziert war habe ich es jetzt im griff und meinen kindern geht es gut.
Zu deiner antwort: also der vaterschaftstest bewies gar nichts. ausser dass mein erster mann nicht der vater ist. sonst nichts. mein ex partner hat nur eine vaterschaftsanerkennung gemacht. er hat ihn nicht adoptiert. ich möchte einfach nur wissen welche möglichkeit ich habe dass der biologische vater die vaterschaft anerkennnen muss und alimente zahlen muss.er weigert sich bis zum geht nicht mehr. am besten wird wahrschweinlich sein ich werde mal am JA vorsprechen und schauen was die mir sagen. es muss einfach irgendeinen weg geben dass der biologische vater seinen pflichten und verantwortungen nachgehen muss. oder? Liebe grüsse

zum Profil... TeTris : ( 2008-12-14 07:10:07 / 1682518 )

Also eine Vaterschaftsanerkennung bedeutet erst einmal, dass er der Vater ist und auch Alimente zu zahlen hat.

So blöd das jetzt auch klingen mag, aber der Ex-Partner ist eingefahren.

Man kann die Feststellung der Nichtabstammung beantragen.

Zumindest glaube ich, dass dies so ist, lasse mich aber auch gerne eines besseren belehren.

zum Profil... Doris : ( 2008-12-14 09:33:04 / 1682535 ) @ tanja1980

Eine Vaterschaftsanerkennung ersetzt den Vaterschaftstest und m.E. selbstredend eine Adoption. Ob jemand, der GEWUSST hat, dass er nicht der leibliche Vater ist/nicht sein kann, dann spaeter selbst die Vaterschaft wieder "ablegen" kann, entzieht sich meiner Kenntnis, ist aber fuer mich nicht vorstellbar.

zum Profil... zahlvater : ( 2008-12-22 18:24:38 / 1687747 ) @tanja1980

Zuerst zur rechtlichen Situation:Mit der Anerkennung der Vaterschaft ist der Nicht-Vater eine Verpflichtung eingegangen aus der er nur mehr sehr schwer herauskommt.Er ist also unterhaltspflichtig. Seine einzige Möglichkeit ist vor Gericht eine Feststellung der Vaterschaft zu erzwingen. Dabei gelten aber zeitliche Richtlinien: 2 Jahre ab Zweifel an der Vaterschaft. Dieser Zweifel muss begründet werden.
Wenn Sie jetzt fair sind, dann beeinspruchen Sie diesen erst kürzlich aufgetauchten Zweifel nicht, sonst muss er bis zum bitteren Ende (und das kann sehr lang sein)zahlen, auch wenn der Vaterschaftstest ein negatives Ergebnis bringt.
Was den leiblichen Vater angeht, haben Sie jederzeit die Möglichkeit diesen anschließend als Vater anzugeben, mit den gerade vorher erwähnten Konsequenzen (bitteres Ende). Sie können diesen Mann dann ruinieren, indem Sie Alimente 3 Jahre rückwirkend einfordern. Sollte der jetzige (Nicht-)Vater bereits Alimente gezahlt haben, so könnte er auch versuchen diese vom echten Vater einzuklagen.
Sie können sich also aussuchen, wen Sie bestrafen wollen (ich weiß zwar nicht wofür?).
Ich habe das deshalb so genau dargestellt, um die geradezu groteske rechtliche Situation im österreichischen Unterhaltsrecht darzustellen.
Mit welchem Recht nehmen Sie sich heraus einen dieser Männer finanziell auszunehmen? Sie haben wahrscheinlich im Aufklärungsunterricht beim Thema Verhütung gefehlt. Ihre Probleme entstanden nur, da Sie sich sexuell vergnügen wollten und jetzt dürfen Männer die Zeche bezahlen.
Sie sollten die Verantwortung für Ihr Handeln selbst übernehmen und den Nicht-Vater aussteigen lassen. Geben Sie keinen Vater an und leben Sie ein Leben ohne andere büßen zu lassen. Sollte sich das finanziell nicht ausgehen, und ich gehe davon aus, dass Sie hier nur erfahren wollen, wie Sie zu Geld kommen, gibt es die Möglichkeit die Kinder in staatliche Obhut zu geben - da hätten Sie es sicher besser als bei Ihnen. Ach ja, und Sterilisation ist auch eine Möglichkeit der verhütung.

zum Profil... TeTris : ( 2008-12-23 07:55:35 / 1687976 ) @Zahlvater

Der Anfang des Textes war ja ganz gut, aber gegen Ende ist es schon sowas wie beleidigen.

Wenn ich mich nicht irre, dann habe ich neulich etwas gelesen (vielleicht im Forum oder in einer OGH Entscheidung), dass für den Fall, dass jemand trotz des Wissens, dass er nicht der Vater ist, die Vaterschaft anerkennt, da nicht mehr so ohne weiteres rauskommt.

zum Profil... DRJ1 : ( 2009-01-06 00:36:11 / 1694937 )

Meines Wissens stimmt es auch, dass das Anerkenntnis den Mangel der leiblichen Vaterschaft heilt. Der leibliche Vater hat in diesem Fall "Glück" gehabt.

@Tetris: Genau, wollen wir hoffen, dass beide was davon hatten...sonst gebe es ja nicht solche Foren wie dieses hier...

zum Profil... DRJ1 : ( 2009-01-06 00:46:37 / 1694943 ) nee...stimmt doch nicht:

es gibt Rechtsakte, die das ANerkenntnis beseitigen können (Unwirksamerklärung des Vaterschaftsanerkenntnisses oder Gerichtsurteil)

also hat der leibliche doch "Pech" gehabt.

Aber vielleicht ist der Fall auch so gelagert, dass er einfach noch nicht ausjudiziert ist.

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