Recht und Gericht in Österreich 
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zum Profil... Doris : ( 2017-03-13 12:50:37 / 2050922 ) Interessanter OGH-Entscheid bzgl. Kindesunterhalt


http://www.krone.at/oesterreich/bummelstudentin-muss-32000-euro-zurueckzahlen-vater-ging-zum-ogh-story-558816

Antworten:

mindestgesicherte_Dame : ( 2017-03-13 23:14:11 / 2050929 )

Ja gnädige Dame Doris. Weil Sie können ja leicht reden!

sie haben auch fast ein Jahrzehnt in Wien an der Wirtschaftsuni studiert. Und während der
ganzen Zeit residiereten sie fein und elegant im Hotel Papa in Mödling.

Ja, wir wissen auch dass Sie sich während ihrem Studium was fleissig dazuverdient haben
in diversen Firmen. Aber mit diesen paar Schilling hätten sie wohl kaum eine Mietwohnung
zahlen können. Und Alimente haben sie auch bekommen!

Es hat ja einen Grund warum Sie beim Thema Kindsunterhalt immer zur Kampfposterin werden.
Schon vor Jahren war das ihr absolutes Lieblingsthema hier. Über Ihre restlichen
Verwandten wissen wir nicht viel. Ich mutmaße, dass Sie einen Kleinkrieg führten mit dem
Bruder ums Geld..

VogelsangGenoveva : ( 2017-03-14 08:16:32 / 2050930 )

Schau schau, das Forum begibt sich auf das Niveau der
Kronen-Zeitung. Neid zu schüren scheint manchen wirklich eine große Freude zu bereiten. Na dann...

zum Profil... Doris : ( 2017-03-14 08:33:47 / 2050932 ) @mindestgesicherte_Dame

Ich habe sogar laenger studiert und nicht nur an der Wiener Wirtschaftsuni, aber weder habe ich im Hotel Papa residiert, noch Unterhalt bezogen, obwohl mein Vater mir dies immer wieder angeboten hat. Ich habe waehrend meines Studiums Fulltime gearbeitet, weshalb es auch laenger gedauert hat (ausserdem eigener Haushalt und mehrere Studien). Einziges "Privileg", dass ich in einer Wohnung meines Vater wohnen konnte, aber nicht im gemeinsamen Haushalt mit meinen Eltern mit "Fullservice".

Auch mit Ihrer Mutmaszung, dass ich mit meinem Bruder einen Kleinkrieg fuehren wuerde, liegen Sie falsch. Es gibt keinen Kleinkrieg mit ihm - weder wegen des Geldes noch aus sonstigen Gruenden. War erst kuerzlich mit ihm und seinen Kindern gemeinsam auf Schiurlaub.

Also sparen Sie sich Ihre Unwahrheiten und schauen Sie lieber, dass Sie den Steuerzahlern nicht als "Mindestgesicherte" auf der Tasche liegen.



zum Profil... Doris : ( 2017-03-14 08:36:49 / 2050933 ) @VogelsangGenoveva

Ein OGH-Urteil auf "Kronenzeitung-Niveau"? Lesen Sie im RIS nach.

WienerZeitung : ( 2017-03-14 09:12:33 / 2050934 )

Berichtet wurde darüber lang und breit in der Kronen-Zeitung. Welcher DuGu liest schon OGH-Urteile im RIS nach!?!

mindestgesicherte_Dame : ( 2017-03-14 12:12:38 / 2050935 ) @Doris



Ich glaube Ihnen schon dass Sie während Ihrem Studiums fleissig waren. Wenn Sie sagen sie haben
neben Ihrem WU Studium fulltime gearbeitet dann ist das wohl auch eine gute Leistung, immerhin
müsste das damals an der WU einen Seltenheit gewesen sein dass jemand neben dem Studium arbeiten
geht. Das ist es doch worum es ihnen eigentlich geht! Sie waren eine der wenigen die arbeiten
ging!

Heutzutage gehen viel mehr WU-Studenten nebenbei arbeiten, das ist nachweislich belegt, aber eben
wegen dem nunmehr verschulten Charakter wo man ständig anwesend sein muss ist eine Berufstätigkeit
doch so gar nicht mehr möglich!!!

Aber mir gehts um was anderes: Was Sie nämlich absolut nicht zugeben wollen ist dass Sie im
Vergleich zu Ihren Kommillitonen (Studienkollegen) verschiedene besserstellende Startvorteile
hatten!!

Vergleichen Sie sich doch mal mit einer Studierenden aus Wien-Meidling die im lauten Gemeindebau
in schlechten verhältnissen aufwächst. Wo vielleicht auch noch der Vater das Kind schlecht
behandelt und säuft und schreit. Sehen Sie, wie soll das Kind auf dem Gymnasium die Matura
schaffen? Da haben wir schon den ersten Unterschied gefunden. Weil Sie sind unter anderen
Verhältnissen aufgewachsen!

Und diese sozialen Unterschiede setzen sich bis ins Berufsleben fort. Sie sind ganz offensichtlich
eben KEIN Meidlinger Arbeiterkind aus diesen sozialen Verhältnissen.

Ausserdem glaube ich schon dass Sie neben dem job auch die Studienbeihilfe (oder ähnliches)
bezogen habe. Sie können mir nicht einreden Sie hätten vom STAAT damals keine Leistungen bezogen.

mindestgesicherte_Dame : ( 2017-03-14 12:23:18 / 2050936 ) @Doris

wegen der Mindestsicherung:

Ja, ich mag wohl faul sein.

ABER, ab einem gewissen Alter ist es NICHT mehr möglich vernünftig ins Berufsleben einzusteigen.
Man bekommt nicht mal mehr eine Einstiegsstelle zb als Bürohilfskraft. Im privaten Bereich schon
gar nicht, und im öffentlichen Sektor - der ja selten wen einstellt - ist es auch sehr schwer!

Der Arbeitgeber denkt sich, WARUM sollte ich diese Person einstellen? Ich bekomme eine wesentlich
jüngere Schulabgängerin, die noch eine weiße Weste hat, ohne vermurkstem Lebenslauf.

Die einzigen Jobs die dann noch übrig bleiben sind die wirklichen Drecksjobs wo man mit Ausländer
konkurrieren muss um eine Drecksarbeit - die obendrein sogar schwerst gesundheitsschädlich sein
könnte! Wollen Sie sich in so einer Situation die Gesundheit ruinieren um einige Monate von der
Mindestsicherung wegzu kommen? Ich rate Ihnen: Tun Sie das ja nicht!!!!

Unter solchen Umständen - man gibt uns langzeitarbeitslosen keine Chance - ist es tatsächlich
besser man bleibt dauerhaft zu Hause, richtet es sich finanziell sicher ung gut ein, und lebt von
einer Staatlichen Leistung zB Mindestsicherung. Wen auch auf sehr niedrigem Niveau ohne viel
Geld.

Übrigens, auch ich manage meinen Haushalt und muss mich um meinen Haushalt kümmern! Wenn ich aber
zuviel Jobs annehme und wieder gekündigt werde, dann könnte ich sogar riskieren dass ich (zu
Unrecht) vom AMS gesperrt werde. Weil man mir irgeneine vereitelung zu Unrecht vorwirft. Das ist
mir schon passiert und das ist für mich kontraproduktiv, da bleibe ich lieber komplett daheim.
Und beziehe eben eine Leistung vom Staat.

Eule4 : ( 2017-03-14 13:40:36 / 2050937 )

Jeder Arzt bestätigt, ab 50 Jahren radikaler Abbau der Gesundheit, Daher gehört ein reguläres Pensionsantrittsalter von 50 Jahren her. Wie man des finanziert? Durch einen dementsprechenden regelmäßigen Steuerzuschuss. Natürlich kann man auch das "Weltsozialamt" spielen, dann muss ma leider bis 75 Jahre arbeiten.

VogelsangGenoveva : ( 2017-03-14 14:30:19 / 2050939 )

... oder man macht´s wie ich: Gerüchten zufolge bin ich ein Glückskind. Eine Person, der die JACKPOTS nur so zufliegen. Soll ich nicht zugreifen, wenn mich Fortuna immer wieder heimsucht? :-)

mindestgesicherte_Dame : ( 2017-03-14 17:40:17 / 2050940 )

Ja wir sind mittlerweile tatsächlich das Weltsozialamt.

Anders ist es nicht zu erklären warum zb syrische Wirtschaftsmigranten, die zuvor Jahre lang
in der Türkei wohnten, nun plötzlich zahlreich nach Österreich einströmen und behaupten Sie
wären echte Kriegsflüchtlinge.

Wahrscheinlich ist denen die Türkische Sozialhilfe zu wenig. Die Leuten denken halt schon
global.

zum Profil... Doris : ( 2017-03-14 20:13:52 / 2050944 ) @ mindestgesicherte_Dame

Ich habe den 1. Studienabschnitt meines Wirtschaftsstudiums an der Hauptuni absolviert, sowie mein gesamtes Romanistik- und auch das - nicht fertig gemachte - Anglistik-Studium.
In den Sprachen war weitgehend Anwesenheitspflicht, wobei die Sprachuebungen und andere Pflichtlehrveranstaltungen auf jeweils 2 unterschiedliche Wochentage aufgeteilt waren (in jedem Semester anders). Darueber hinaus musste man, um sich fuer die 2. Uebung auch nur anmelden zu duerfen, die Nr. 1 positiv absolviert haben, fuer die Uebung Nr. 3 die 2. Uebung usw. Insgesamt 6 aufeinander aufbauende Sprachuebungen pro Frendsprache. USW. Manche Lehrveranstaltungen wurden nur im Winter- andere nur im Sommersemester angeboten. Oft gab es zu wenig Plaetze, d.h. man musste aussetzen und warten. Wenn man berufstaetig und nicht am Hochschulstandort wohnhaft ist, ist alleine schon die zeitliche Koordination eine Herausforderung. Zu meiner Zeit war auch die oeffentliche Verkehrsverbindung nach Wien bzw. innerstaedtisch sehr mangelhaft. Computer, Mail, Internet oder Handy gab es nicht. Oft bin ich 2x am Tag von Moedling nach Wien an die Uni gefahren - einmal VOR dem Job und einmal DANACH. Bloed, wenn ich an der Uni angekommen bin und feststellen musste, dass eine Lehrveranstaltung kurzfristig abgesagt wurde (Erkrankung, Streik ...). Heutzutage gibt es eine Verstaendigung per SMS, wenn so etwas passiert. Buchbestellungen, -Prolongationen funktionieren heute auch elektronisch. Damals musste man haendisch Kataloge durchsuchen, Zetteln ausfuellen, zu bestimmten Zeiten nachschauen gehen, ob die Buecher bereitgestellt wurden oder nicht, und warum nicht etc. Inskribieren funktioniert heute auch elektronisch. Frueher musste man sich stundenlang anstellen. Fuer die Lehrveranstaltungsanmeldungen ebenfalls. Oft musste man, wenn man sicher einen Platz in einer oder mehreren bestimmten Lehrveranstaltungen bekommen wollte, mit Schlafsack und Thermoskanne in der Uni uebernachten.

Man muss keinen saufenden, pruegelnden Vater haben, es gibt auch andere Umstaende, die einem das Leben und Lernen massiv erschweren koennen - z.B. eine schwere Erkrankung eines Familienmitgliedes.
Ich habe keinerlei staatliche Unterstuetzung bekommen - weder Studien-, noch Familienbeihilfe. Auch keine Freifahrt. Fast die Haelfte meines - gar nicht so geringen - Einkommens ging dafuer auf, die staatlichen Unterstuetzungen, die ich aufgrund meiner Berufstaetigkeit NICHT erhalten habe, "einzuarbeiten". Ohne Job, mit Vaters angebotenen Unterhaltszahlungen sowie staatlicher Unterstuetzung haette ich es wesentlich einfacher und bequemer haben koennen.

Auch wenn ich nicht als Arbeiterkind aufgewachsen bin, ist mir nichts in den Schoss gefallen. Lernen, arbeiten musste ich selbst.
Da ich bereits mehr als 40 Pensionsversicherungsjahre beisammen habe, werde ich gluecklicherweise nicht mehr in die Situation kommen, Mindestsicherung beziehen zu muessen (abgesehen davon, dass ich aufgrund meines Hauses und der Wohnungen keine bekaeme).


zum Profil... Doris : ( 2017-03-14 20:19:05 / 2050945 ) Ad Weltsozialamt

Da dreht es einem den Magen um, und ich wundere mich, dass wir uns das ueberhaupt noch leisten koennen und v.a. wie lange noch.

http://www.krone.at/oesterreich/riesenschlangen-vor-wiens-sozialhilfestellen-kronetv-reportage-story-558494

zum Profil... Doris : ( 2017-03-14 20:25:01 / 2050946 ) @ mindestgesicherte_Dame

Uebrigens, die Studentin, die zur Rueckzahlung von 32.000 Euro an ihren Vater verurteilt wurde, hat pro Monat von ihm immerhin stattliche 600 Euro Unterhalt bekommen. Aus einer Arbeiterfamilie wird die wohl auch nicht stammen. 15 Semester fuer einen laeppischen Bachelor auf Kosten der unterhaltspflichtigen Eltern, ist schon ziemlich extrem.



@Doris : ( 2017-03-15 15:29:04 / 2050955 )

Es gab auch Eltern, die ihre Kinder nicht nur NICHT unterstützen konnten/wollten, sondern sogar aktiv deren Vorankommen behindert haben. Unentgeltliche Mithilfe im elterlichen Betrieb wurde eingefordert. Sogar Kinderarbeit war selbstverständlich. Mir dreht es den Magen um, wenn ich von den wohlstandsverwahrlosten Kindern/Jugendlichen aus gutsituierten Familien lesen muss, deren einzige Sorgen sind, mit welchen Beschäftigungen sie ihre Zeit totschlagen können.

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