Recht und Gericht in Österreich 
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Moni240579 : ( 2017-03-21 09:18:28 / 2051028 ) welche Rechte bei Auszug aus Haus mit Wohnrecht

Sehr geehrte Damen und Herren!

Vor 17 Jahren hat mein Mann in seinem Elternhaus den Dachboden ausgebaut. Wir leben mit unseren beiden Kindern auf gut 200 m², haben so nach und nach immer wieder "angebaut" (2 Kinderzimmer), Terrasse, Balkon, etc.

Das Haus gehört nach wie vor meinen Schwiegereltern, das anfängliche Vorhaben, uns das Haus zu überschreiben, haben sie verworfen, da ihnen ein Rechtsanwalt davon abgeraten hätte.

Immer wieder kamen Kosten auf uns zu (Heizung, Vollwärmeschutz, Haustür, etc...) Des Friedens willen zahlten wir von allem die Hälfte (obwohl uns nichts gehört...)

Mittlerweile haben wir schon 170.000 EURO in "unsere" Wohnung und ins Haus investiert.
Von den Betriebskosten zahlen wir 2/3, da wir doppelt so viele Personen sind (Rechnung von Eigentümer).

Vor 1 Jahr bekamen wir ein notariell beglaubigtes lebenslanges Wohnrecht auf unsere Wohnung inkl. unserem Teil des Gartens und unserer Garage.

Nun folgendes: Mein Schwiegervater (Alkoholiker, Neurotiker, Choleriker, etc.) und seine Frau machen uns und den Kindern das Leben richtig schwer.
Spielen die Kinder, werden sie angebrüllt, dass das kein Spielplatz sei, alle Kellerräume, Waschküche, etc. wurden zugesperrt, unsere Sachen rausgeworfen, das Dach muss bald saniert werden (ihnen ist das egal, Wasser würde ohnehin bei uns zuerst ankommen...), Besuch wird beleidigt, etc.... das ist nur ein KLEINER Auszug!!!
Der Schwiegervater ist übrigens 70, Schwiegermutter, 64 Jahre alt, mein Mann 44, ich 38 und die Kinder 7 und 10 Jahre alt.

Nun wollen und können wir die Neurosen nicht mehr ertragen und aus unserem wunderschönen Heim ausziehen. Welche Rechte hätten wir? Hätten wir irgendeine Chance, einen Teil des investierten Geldes erstatten zu bekommen? Wenigsten in Raten? Das gesamte Haus ist schuldenfrei, alle Sanierungen und Ausbauten wurden von Ersparnissen finanziert. Allerdings sind die restlichen Ersparnisse unsererseits nur mehr sehr spärlich...

Danke für Ihre Antwort und die Zeit!

Mfg
Monika

Antworten:

..-.. : ( 2017-03-22 06:18:22 / 2051031 )

Wer soll da jetzt irgendetwas Sinnvolles raten?
Vor 17 Jahren wäre Zeit gewesen, nachzufragen und sich zu erkundigen.

Der Schwiegervater wird ja bereits damals ein Alkoholproblem gehabt haben. Auf das Ableben eines Alkoholikers zu warten ist ein hoffnungsloses Unterfangen, da dieser die Lebensenergie aller Personen rund um ihn aussaugt und erst zuletzt stirbt.

Was sagt der Ehemann/Sohn zu der ganzen Sache?

Ich würde einen Anwalt befragen, mir fällt zu dieser Sachlage nichts ein (Anzeigen? Ignorieren? Erschlagen? ...)

Eule4 : ( 2017-03-22 08:18:45 / 2051032 )

Ich hab a Idee: Man draht einen Sachverhalt - 76 -, mit Bewährung, nur 7 Jahre, fest.

Therapeutl_ : ( 2017-03-22 09:15:03 / 2051033 )

Ihre Ruhe werden Sie nirgendwo mehr finden.
Und Ihren Frieden auch nicht.
Sie hätten viel früher REAGIEREN müssen.
Wer sich über viele Jahre alles gefallen lässt, alles runterschluckt, sich grün und blau ärgert, der hat schon verloren. Sie sind ein Nervenbündel. Die Situation belastet Sie enorm. Ihre Gedanken kreisen immer nur um die Unleidlichkeit Ihres Schwiegervaters. DER gehört in eine Anstalt. DER gehört therapiert. Wird eh jeder wissen, der die Familie kennt. Lassen Sie den Säufer weitersaufen, schenken Sie ihm kistenweise Hochprozentiges. So eine Schnapsdrossel kann doch nicht ewig leben. MfG

zum Profil... dieechteroswitha : ( 2017-03-22 15:05:23 / 2051034 )


Es wird Zeit dass Sie sich für eine Genossenschaftswohnung
in der Stadt anmelden.

Oder wollen Sie sich weiterhin vom Vater so behandeln
lassen. Wenn der ein Pfegegall wird dann können Sie sich n
och mehr beschimpfen lassen.

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