Recht und Gericht in Österreich 
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zum Profil... mike1969 : ( 2018-02-15 20:40:18 / 2052112 ) Alimente und Nebenjob

Hallo.

Ich hätte da mal eine Frage.

Ich muss Alimente bezahlen und dadurch bleibt
mir zum Leben nichts wirklich viel über.


Wenn ich einen Nebenjob bis zur
Geringfügigkeitsgrenze annehme, muss ich das
dann dem Jugendamt melden und wird das dann
auch berechnet?

Habe im Internet leider nichts gefunden.

Wäre toll wenn das jemand wüsste.

Lg
Michael

Antworten:

zum Profil... dieechteroswitha : ( 2018-02-15 23:28:42 / 2052113 )


Ihnen ist hoffentlich bewusst, dass am Jahresende das Einkommen aus dem
Vollzeitgehalt und dem Einkommen aus dem Geringfügigkeitsjob bei dem
Finanzamt automatisch zusammengerechnet werden, davon wird dann die
Lohnsteuer berechnet, und dann gibts eine heftige Nachforderung von den
Sozialversicherungsabgaben + Lohnsteuer auf den Geringfügigkeitsjob. Vom
Bruttobetrag des Geringfügigkeitsjobs können Sie sich schon mal 150 Euro zu
Seite legen für die SV-Nachforderung (!)

Dieser Geringfügigkeitsjob steht selbstverständlich auch im
Sozialversicherungsdatenauszug der GKK drinnen.

Sollte das Jugendamt oder ein Richter irgendwelche Zettelfetzen vom
Finanzamt oder GKK intern anfordern, wird Ihr Nebenjob bekannt.

Sie können dann nicht nur die Alimente nachzahlen, werden vielleicht sogar
noch dauerhaft hochgestuft, zusätzlich haben Sie wie oben erwähnt noch eine
heftige Nachforderung vom Finanzamt zu erwarten.

Fazit:
Geringfügigkeitsjobs lohnen sich in Ihrem Fall sicher nicht!

zum Profil... dieechteroswitha : ( 2018-02-15 23:30:17 / 2052114 )

Die 150,- Euro sollten Sie sich MONATLICH zur Seite legen
für die Steuernachforderung. Also aufs Jahr gerechnet geht
das locker in 1000 bis 1500,- Euro.

Katzenlady1 : ( 2018-02-15 23:36:42 / 2052115 )



Da müssten sie die frau doris fragen, die arbeitet doch in
einer personalabteilung oder lohnverrechnung.

zum Profil... blub : ( 2018-02-16 08:28:20 / 2052116 )

Hmmm - die Alimente werden vom Einkommen berechnet.

Dein Nebenjob generiert... Einkommen.

Selbst der "Pfuscherlohn" wäre Einkommen (naturgemäß schwer nachzuweisen.

Wesentliche Änderungen (hängt halt davon ab, wieviel du jetzt verdienst und dann zukünftig) können zu einer Neufestsetzung führen (und halt zu einer Nachforderung).

Eines muss halt schon klar sein - das Problem wird weniger der Unterhalt als die Einkommenssteuer und SV in deiner Progressionsstufe.

zum Profil... mike1969 : ( 2018-02-20 21:26:03 / 2052138 )

Besten Dank für die Antworten. Ich hab es mir eh schon
gedacht.

Danke

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