Recht und Gericht in Österreich 
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zum Profil... Coralie : ( 2018-03-31 20:01:47 / 2052259 ) verkehrsunfall mit HWS Bandscheibenvorfall

hallo meine lieben....
ich wollte euch fragen, ob jemand solch eine odysee
bereits durchlaufen ist und wie es bei euch ausging bzw
wann zb die gutachter mal sich gemeldet haben , etc...?

mir ist anfang dezember 2017 im ortsgebiet eine
fahrerin hinten in mein auto reingehfahren, sie hat es
einfach nicht mehr bremsen können, da die fahrerin vor
mir bereits eine vollbremsung gemacht hatte. mehr oder
weniger hatte ich fast keine probleme, ein leichtes
ziehen im nacken, das war es! 3 od 4 tage später wurde
es so schlimm, dass ich morgens nicht mehr den kopf aus
dem bett heben konnte - ich konnte nur mehr rollen. es
war echt unerträglich. hatte da aber noch weitere 4tage
gewartet, ob es von selber besser wird, aber leider
nicht. ich bin dann zum arzt und er hat mir
muskelentspannende tabletten gegeben welche einfach
nicht geholfen haben. dann ging es los mit
schmerzinfusionen, welche mir auch nicht geholfen
hatten....
ich hatte dann physiotherapeuten, masseure u
osteopathen aufgesucht da ich einfach machtlos bereits
war vor lauter schmerzen, welche auch immer weiter in
die arme bis in die finger gingen. noch dazu hab ich
2kids mit 4,5 u 2,5 jahren u die brauchen mich den
ganzen tag. es war horror! die schlimmste zeit war zu
weihnachten, jeder hatte urlaub und so ging es dann um
den 10.jänner wieder weiter für mich. orthopäde welcher
ein MRT angeordnet hatte (diesen termin hatte ich erst
2monate später bekommen, deswegen hab ich es mir privat
bezahlt und hatte somit am gleichen tag einen termin).
dann die schreckensnachricht, dass ich nicht nur ein
peitschenlagsyndrom hatte, sondern tatsächlich einen
HWS massenprolaps mit rückenmarkbedrängung,
spinalkanalstenose. akute querschnittlähmungsgefahr
wurde mir mitgeteeilt... hatte nur mehr geweint. alle
möglichen ärzte wurden aktiviert u somit konnte ein
neurochirurg am nächsten tag gefunden werden, der mich
wenigstens ein bisschen erleichterte: da meine
neurologischen ausfälle nicht so schlimm waren im
gegenzug zu dem schrecklichen MRT bild, hat er mir
gesagt dass es keine not-op sein sollte, aber es
dennoch gemacht werden muss da ein weiterer sturz o.ä.
zur querschnittlähmung führen. weitere meinungen wurden
danach noch eingeholt, von allen möglichen richtungen -
orthopäden, neurochirurgen, physikalisten, etc... im
laufe der ganzen ärzteodyssee wurden die neurologischen
ausfälle bei mir immer besser, sodass der physikalist
meinte, dass wir es mit einer intensiven 8monatigen
physiotherapie schaffen würden, dass meine beschwerden
weg wären bzw sogar am kontrollMRT ersichtlich wäre
dass sich der massenbandscheibenvorfall zurückziehen
würde. ich hab mich einstweilen für die konservative
therapie entschieden,da ich vor der OP echt ganz
schlimmen schiss habe.
leider hab ich nicht gewusst auf was ich mich dabei
einlasse: 2x pro woche fahre ich mit den kindern zur
pyhsiotherapie. brauche dabei pro strecke fast 1h !!!
dabei ist das nächste, dass echt hohe kosten auf mir
hängenbleiben, da ja die kasse nicht viel von der
therapie bezahlt.
der anwalt hat gemeint, dass die gegnerversicherung mit
sicherheit den HWS massenprolaps verneint, also dass es
nicht vom unfall gekommen wäre sondern bereits alles
vorhanden war. dann würde ich auf den ganzen kosten
sitzenbleiben :(((
hat jemand erfahrungen in solch einem fall wie es
ausgegangen ist? ich hab mittlerweile echt schon
massenhaft kosten. ich meine, ich bin froh, dass es mir
dann besser geht, aber es ist echt ein schlimmer
finanzieller aufwand für mich und außerdem sehr
stressig mit der ganzen therapie - weil halt alles so
weit weg ist.

Antworten:

Miranda_Loletta : ( 2018-04-01 00:09:40 / 2052260 )


Haben Sie keine Rechtschutzversicherung beim Auto dabei?
Wenn Sie eine dabei haben, dann ist es doch völlig egal was der gegnerische oder sonst ein Anwalt
sagt.

zum Profil... Coralie : ( 2018-04-01 14:37:42 / 2052261 )

doch, ich habe eine rechtschutzversicherung.
das problem ist nur dieses, dass es hauptsächlich um
das wort "HWS bandscheibenvorfall" geht. diese "art"
ist von einem unfall etc... quasi ausgeschlossen (auch
bei der eigenen unfallversicherung). es könnte ja
degenerativ sein sagen die versicherer.
und genau so ist es in meinem fall, man muss der
gegnerversicherung beweisen, dass über 50% aus dem
unfall stammen.

deswegen würden mich sachverhalte interessieren, die
andere durcherlebt haben

@Coralie : ( 2018-04-01 18:57:49 / 2052262 ) Degenerative Schäden

Darf mich kurz vorstellen:
Bin erfolgreicher Physiotherapeut
mit eigener Praxis. Ich kann mich
der leidenden Damen kaum erwehren.
Alle sind mit mir höchst zufrieden.
Ich zeige Ihnen gerne die bei mir
eingegangenen Dankschreiben.

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