Recht und Gericht in Österreich 
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Werner : ( 2006-02-02 19:54:43 / 427220 ) Rückforderung zu viel gezahlter Alimente

Grüß Gott!
Ich leiste seit 1 1/2 Jahren Geldunterhalt für meine beiden Kinder. Die Höhe des Unterhalts hat damals die Kindesmutter berechnet. Da wir damals noch eine gute Gesprächs- und Vertrauensbasis hatten, prüfte ich diese Summen nicht nach.
Mittlerweile hat sich das Klima jedoch stark verschlechtert (konkret: extremer Rosenkrieg mit Kindervorenthalten und ähnlichem). Daraufhin habe ich die Unterhaltszahlungen nach der Prozentmethode nachgeprüft und habe entdeckt, dass ich monatlich um ca. 18% zu viel bezahlt habe. Ich habe vor einen Herabsetzungsantrag einzubringen. Allerdings habe ich gehört, dass zwar auch rückwirkend die Höhe der Zahlungen herabgesetzt werden kann, aber eine Rückzahlung nicht durchgesetzt werden kann.
Bedeutet das, dass ich die Überzahlung nicht durch eine über einen angemessenen Zeitraum reduzierte Unterhaltszahlung kompensieren kann?
Zweite Möglichkeit:
Es gibt von Anfang an eine Vereinbarung zwischen der Kindsmutter und mir, dass ich monatlich um EUR200.- weniger Alimente überweise - dieser Betrag stellt eine Zahlung an mich für die Wohnungsablöse dar.
Kann ich jetzt argumentieren, dass entsprechend den rückwirkend niedriger zu leisten gewesenen Unterhaltszahlungen, die Zahlungen der Kindesmutter aus dem Titel der Wohnungsablöse nicht EUR 200 monatlich sondern nur (ca. 50EUR) betragen haben?

Ich weiss, dass das eine sehr konkrete und wasch nicht einfach zu beantwortende Frage ist. Trotzdem würde ich mich über eine Hilfestellung (in welcher Form auch immer) sehr freuen. Vielen Dank im Voraus

Antworten:

basil : ( 2006-02-02 19:58:36 / 427226 ) Was gibt es an rechtskräftigen Beschlüssen?

Alimente brauchen wegen gutgläubigen Verbrauchs nicht zurückbezahlt werden!

Ich rate: Such- bzw. Finde-Maschinen: Rechtsanwalt Familienrecht Unterhalt Forum

basil : ( 2006-02-02 20:10:06 / 427241 ) @ Werner

Besser: Außerstreit-Verfahren Alimente
Bedenke stets - wie Du weisst): Das Wichtigste bezüglich Besuchsrecht ist bestes Verständnis mit der KM (Kindesmutter)!
ALLES GUTE und halte uns bitte am Laufenden!

Gery : ( 2006-02-02 21:22:19 / 427296 ) @Werner

Ich befürchte die zuviel bezahlten Alimente kannst Du in den Wind schießen.
Aber, da Deine Ex offensichtlich den Hals nicht voll kriegt und Dir deswegen das Besuchsrecht
boykottiert, unbedingt beim Bezirksgericht eine Antrag auf Festsetzung des Unterhaltes und eine
Antrag auf Regelung des Besuchsrechtes stellen. Denn das Gericht rechnet Dir auch die
Familienbeihilfe und den Kinderabsetzbetrag ein und Du hast einen Beschluss in der Hand der Dich
absichert.

werner : ( 2006-02-03 07:03:33 / 427360 ) @basil

danke für deine Antworten.
Besuchsrecht: Auf Drängen der Kindsmutter haben wir eine Besuchsregelung am JA festgelegt. Mit Stempel und Unterschrift. Allerdings hat sie die letzten 3 Besuche immer am Vortag abgesagt (mit erfundenen/konstruieren Begründungen oder ganz ohne). Ich habe sie darauf angesprochen (tel.) und sie hat geantwortet, dass sie sich nicht an die am JA gemachte Vereinbarung gebunden fühlt. Auch meine Eltern (die bis jetzt immer gut genug waren, um meinen Sohn mindestens 1x pro Woche zu betreuen) haben seit Jahresanfang keinerlei Kontakt mehr gehabt.
Da ich schon mehrere MB an emails geschrieben habe (das läuft schon seit Sommer 2004) aber die Lage sich kontinuierlich verschlechtert, habe ich ans Jugendgericht einen Brief geschrieben mit der Bitte um Festlegung eines Besuchsrechts gemäß der Vereinbarung vom JA.
Ich bin nicht bereit mich von ihr nervlich fertig machen zu lassen und möchte deshalb jetzt das Ganze auf eine eindeutige rechtliche (und exekutierbare) Basis stellen. Der Herr vom JA hat mir auf meine Anfrage nämlich erklärt, dass die bei ihm unterfertigte Besuchsregelung nur eine "Absichtserklärung" darstellt und ein Nichtbefolgen keinerlei Konsequenzen hat. Da auch der gebuchte und bezahlte Schuirlaub am Abend vorher von der Kindsmutter abgesagt wurde, riet er mir, unbedungt zum Jugendgericht zu gehen. Wenn die Kindsmutter sich dann noch immer nicht an die Besuchszeiten hält, wird eine "Ordnungsstrafe" über sie verhängt. Wie das konkret aussieht weiss ich noch nicht. Das werde ich alles bei der Anhörung erfragen. Wenns interessiert, werde ich das hier wieder posten.

XXX : ( 2006-02-03 08:26:15 / 427409 ) @werner

halte dich an den thread von gery

Gery : ( 2006-02-03 08:35:28 / 427412 ) @Werner

Bitte unbedingt über das Weitere berichten. Hast Du eigentlich schon daran gedacht die KM wegen des geplatzten Schiurlaubes auf Schadensersatz zu verklagen ?
Betreffend Ordnungsstrafe: Du meinst zum Bezirksgericht und nicht Jugendgericht.
Auf jeden Fall solltest Du, wenn Du einen Gerichtsbeschluss über das Besuchsrecht hast und sie boykottiert es weiter, nach ein bis zwei geplatzten Besuchen eine Beugestrafe (Zwangsmassnahme) beim Bezirksgericht schriftlich beantragen.
Da wurde 2003 (um viel Steuergeld) eine Studie über die (u. a. seelischen) Folgen der Vaterentbehrungen für Kinder veröffentlich, und trotzdem wird munter drauf los (meist ungestraft) das Recht des Kindes durch Boykotte der Mutter gröblich verletzt ! Über die gesellschaftlichen Auswirkungen wird da leider nicht nachgedacht.

basil : ( 2006-02-03 08:50:44 / 427425 ) Alles übers BG laufen lassen!

Wie Du wahrscheinlich weißt, muss alles vom BG pflegschaftsgerichtlich beschlossen werden. Ich könnte diesbezüglich ein gutes Forum für Familienrecht raten, darf es nicht! So wie Du es schreibst, kommt das leider sehr, sehr oft vor!
ALLES GUTE!

werner : ( 2006-02-07 09:40:07 / 429898 ) @gery

Danke für die Tipps.
Du hast natürlich recht: das BG ist zuständig. Habe dort auch schon schriftlich einen Antrag bezgl. Besuchsregelung eingebracht. Das Gericht hat die KM angeschrieben (diese hat 2 Wochen Zeit für eine Antwort) und das Jugendamt angeschrieben (die haben 5 Wochen Zeit für eine Antwort). Erst nach dieser Zeit wird das Gericht weitere Aktivitäten setzen.
Wegen Schiurlaub verklagen: Da müsste ich doch einen "materiellen" Schaden nachweisen. Und das kann ich nicht (keine Rechnung über Storno-Kosten - dank gutem Einvernehmen mit der Pensionswirtin hat sie mir keine Stornokosten verrechnet).
DieStudie von 2003 kenne ich. Der Herr Google weiss da einiges zu diesem Thema... Sehr brauchbar ist daspdf-Handbuch "Scheidungsfolgen für Männer"

werner : ( 2006-02-07 09:41:10 / 429899 ) @basil

Auch hier ersuche ich dich um emailen des links zum Forum
Danke

XXX : ( 2006-02-07 10:02:07 / 429914 ) @werner

rückforderung ist erst nach einbringung eines herabsetzungsantrages bei gericht möglich, sonst gutgläubiger verbrauch der KM. du musst allerdings das KIND klagen - so blöd sind tw.die gesetze :-(.

Forum ist ww.tews.at (Rechtsanwalt für Familienrecht)

Selina : ( 2006-02-07 13:05:59 / 430103 ) Rückforderung

Mein LG hat an seine Exfrau zuviele Alimente für die Kinder bezahlt. Diese wurden rückwirkend für 3 Monate herabgesetzt. Es waren monatlich € 50,00. Diese durfte er sich laut Anwalt von der Exfrau bei den folgenden Alimenten abziehen.

Gery : ( 2006-02-07 13:30:06 / 430121 ) @Selina

Eigentlich dürfte er das nicht. Die Ex könnte diese 150 Euro noch in 3 Jahren rückwirkend einfordern.
Der gutgläubige Verbrauch ist erst ausgeschlossen wenn die Kindesmutter von dem Herabsetzungsantrag Kenntnis erlangt. Ab diesem Zeitpunkt sind die zuviel bezahlten Alimente (leider) beim Kind einzuklagen, wenn die KM es nicht freiwillig hergibt.

Selina : ( 2006-02-07 14:24:36 / 430169 ) @ Gery

Der Herabsetzungantrag wurde der Mutter sofort zur Kenntnis gebracht. Nur hat das Gericht so lange gebraucht bis die Herabsetzung dann durch war.

Gery : ( 2006-02-07 14:39:35 / 430184 ) @Selina

Dann könnte er diese 3 Monate einklagen. Ob sich das jedoch dafür steht ?

Selina : ( 2006-02-07 14:44:20 / 430192 ) @Gery

Warum sollte er diese 3 Monate eingklagen? Wie ich bereits geschrieben habe, hat er sich die 3 Monate bei den folgenden Alimenten abgezogen. Mein LG tät nie seine Kinder verklagen, auch wenn ihn seine volljährige Tochter auf trängen der Mutter bereits schon verklagt hat. Aber so sind halt Mütter.

Gery : ( 2006-02-07 15:20:53 / 430230 ) @Selina

Weil er das eigentlich nicht dürfte und es einmal zu seinem Nachteil sein könnte.

basil : ( 2006-02-07 19:11:41 / 430414 ) @ werner

www.tews.at - Nur Info - keine Keilerei !!!

Selina : ( 2006-02-08 11:58:56 / 430814 ) @Gery

Oben schreibst du, der gutgläubige Verbrauch ist erst ausgeschlossen, wenn die KM vom Herabsetzungsantrag Kenntnis erlangt. Der Antrag wurde der Mutter SOFORT zur Kenntnis gebracht. Das Gericht hat ihn innerhalb einer Woche der Mutter zur Kenntnis geschickt. Nur der Beschluss kamm halt erst nach 3 Monaten. Die Mutter hat aber auch der Herabsetzung am Gericht für die vorigen 3 Monate zugestimmt.

utd : ( 2006-02-08 22:21:31 / 431324 )

@ basil: XXX hat dir schon unter die Arme gegriffen und die HP genannt. s. Posting weiter oben.
;-)))

lg
utd

peter.russ : ( 2007-02-13 10:45:54 / 775335 ) anfrage

wer kann mir auskunft geben wo ich die adresse krige das ich meine rückständigen unterhltszahlungen an den staat zurückzahlen kann

Gery : ( 2007-02-13 12:40:58 / 775583 ) @peter russ

Gemäß § 28 UVG an das Oberlandesgericht, als gewährende Instanz, z. Hdn. des Präsidenten.

Apokalypse : ( 2011-01-27 16:01:59 / 1960673 )

Alimente kann man rückwirkend für max. 1 Jahr zurückfordern, wenn man dies nicht selbst verschuldet hat, d.h. nicht absichtlich weniger verdient.
Alimente kann man niemals gegenverrechnen.
Wenn die Frau Rechte erworben hat und deshalb weniger Alimente erhalten soll, so geht das keinesfalls.
Hier wird immer streng getrennt, wie Äpfel und Birnen.
Am besten der Frau ganz konkret vorschreiben, was sie an Miete oder Abfindung zu zahlen hat und die Alimente für die Kinder unabhängig davon neu berechnen lassen.
Auch Kompensation ist nicht zulässig. Die Alimente stets schön zahlen und alles andere genau neu regeln, am besten vom Gericht und nicht vom Anwalt.
Meine Erfahrungen

Winner : ( 2011-01-27 16:09:28 / 1960677 )

Man glaubt es nicht, aber es ist so.
Mütter glauben ihre Rechte, die sie durch ihre Kinder haben, ausnützen zu müssen um dem Ex eins auszuwischen.
Ich habe die Erfahrungen gemacht, dass einem Mann niemals in solchen Angelegenheiten geholfen wird, da der Staat immer einen Schuldigen und somit Schuldner braucht und das ist eben immer der Mann.
Würde der Staat einmal der Frau, auch wenn sie noch so gesetzbrecherisch handelt, Unrecht geben, schneidet sich der Staat damit selbst in den Finger.
Ich verstehe jedermann, der diese Angelegenheiten selbst regelt, auch wenn sie noch so traurig und unkorrekt sind.
Aber das was der Staat und die Frauen (Mütter) machen ist ebenso unkorrekt!!!

StayAllone : ( 2011-01-27 17:06:42 / 1960694 )

Das österreichische Unterhalts(UN)recht erzeugt abzockendene Mütter, daraus resultierend schmarotzende Kinder und arbeitslose Väter.
Eine sogenannte Lose/Lose-Situation für die Väter, für den Staat, aber die Mütter freut's.
Das gehört in dieser Form und mit diesen Auswüchsen endlich abgestellt und reformiert. Und zwar wirklich im Sinne der Gleichberechtigung und Gleichbehandlung von Mann und Frau.

Jetzt werden die Forums-Weiber gleich wieder auf mir umherhacken.

inanichteingeloggt : ( 2011-01-27 17:11:02 / 1960695 ) @stayallone

Im Gegenteil, mein Partner zahlt für 2 Kinder Alimente und ich kann ein Lied davon singen..

zum Profil... Doris : ( 2011-01-27 17:13:44 / 1960697 ) @ StayAllone

Was stellen Sie sich vor?
Sobald der 1. Mann auf natuerlichem Wege schwanger wird und ein Kind zur Welt bringt, kann man selbstverstaendlich ueber alles reden. Vorher herrscht de facto - alleine aus biologischen Gruenden - KEINE Gleichberechtigung.

Das Familienrecht musste urspruenglich ueberhaupt zum Schutz der Frauen sowie der Kinder eingefuehrt werden, weil es zu viele saeumige Vaeter gab und immer noch gibt. Frueher war es fuer alleinerziehende Frauen noch viel schlimmer als heute. Alleine die "Schande" fuer Frau und Kinder!
Mag sein, dass das sogar heute noch in entlegeneren Gegenden Oesterreichs so ist. In anderen Laendern (z. B. Mittelamerika) ist es jedenfalls heute noch so.

klagwahn : ( 2012-01-16 14:38:59 / 2002665 ) anspannungsverhältnis etc...

Als durchaus unseriös betrachte ich die gerichtliche Rechtsprechung
insofern, als dass in meinem Beispiel (Burnout) Jobwechsel, kläglich
gescheitert bis hin zum Alternativjob wo man auch weniger verdient, weils
immer irgendwie weiter gehen muss, geht. Wo man der KM zugesteht im
Zuge des Anspannungsverhältnisses durch einen gerichtlich beeidigten
Sachverständigen klären lässt was zumutbar gewesen sein soll zu
verdienen. Ja bitte gerne wünscht man sich auch seitens der Arbeitgeber
eine höhere Zumutbarkeit des Verdienstes. Das aber übersieht unsere nicht
mehr zeitkonforme Justizia sehr gekonnt!

Das argumentieren seitens dem Thema die armen Frauen (KM), ist ebenso
nicht mehr zeitkonform wie das Argument seitens Frauen bezüglich "wir
bringen ja auch die Kinder zur Welt". Stimmt dazu gehören mindestens 2,
aber immerhin sogar 3 womit das Kind auch gemeint ist.

Die einzigen die bei bei dieser Abzocke profitieren sind Anwälte und das
regurös. Andererseits muss ich gestehen wenn ich eine ebenso lukrative
Möglichkeit wahrnehmen könnte, gutes Geld zu verdienen, tät ichs auch.

Ich habe nichts gegen Anwälte, bitte dies klarzustellen, nur leider fehlt mir
in meiner Erfahrung der Gegenwert an Leistung betreffend Erfolg. Des
weiteren übersehen auch KM sehr gerne das ab dem Zeitpunkt wo es
darum geht das Kind eine Lehre beginnt, dieses bereits Geld verdient und
somit auch das hinzuzuzählen ist. Nur zu ungern wollen das KMer
wahrhaben.

Es muss in unserer Rechtsprechung eine Erneuerung endlich passieren, das
kann es doch nicht sein. Die Folge ist letztlich, das man ohnehin in einer
nicht einfachen Zeit, dann sagt "gut, dann spielts Euch ohne mich weiter"
und somit bis hin zum Privatkonkurs geht. Diesen Weg geht man dann,
wenn auch kein leichter, sehr gerne. Was auf Dauer gesehen mehr bereut
wird, anstatt als gut empfinden. Fakt ist, wirtschaftlich entsteht ein
Desaster neben Frust und Hass!

Muss das so sein? ich denke nicht!

. : ( 2012-01-16 14:49:26 / 2002666 )

Sonntagspredigt?

zum Profil... Gerechtigkeitfrauenmänner : ( 2012-11-05 22:48:50 / 2022306 ) Kein Unterhalt mehr zahlen

An alle Österreicher die Unterhalt zahlen ob Mann oder Frau
geht vors Gericht sagt ich hab eine chronische Augenentzündung, kann daher keinen Unterhalt zahlen. Ihr müsst auch sagen es soll ein Gutachten gemacht werden. Beim Gericht in Favoriten in Wien geht das schon.
Möchte weiter schreiben, am besten mehrere Gutachten machen lassen
Akne geht auch, ist mir auch passiert, ach ja noch etwas Einkommen bis 1600€
im Monat damit Verfahrenshilfe beantragen und müsst die Hälfte der Gutachten dann zahlen. Mir wird der Unterhalt jetzt dadurch gekürzt werden,oder ganz weg. Obwohl ich eine Körperliche Behinderung habe. Habe nur im Monat 540€ Invalidenpension wegen Hörschädigung und starke Sehschwäche.
Der Ex hat 1600€ im Monat. Und hat keine Erkrankung die er wirklich nachweisen kann. Die Richterin hält zum Ex weil er einen Anwalt hat und ich nicht. Er wird jetzt keinen Unterhalt zahlen müssen. Er hat Verfahrenshilfe und ich hab keine bekommen.

Er ist nur von den Gerichtsgebühren und für seine beantragten Gutachten befreit.
Den Anwalt zahlt er selber. Mein Sohn der Behindert ist und arbeiten geht unterstützt mich
finanziell obwohl er nur 1100€ im Monat verdient.


Ich bin keine Frau die einen Mann ausnützt, aber er hat eine Streitscheidung beantragt und
Verloren. Obwohl ich ihm damals angeboten habe eine Einvernehmliche Scheidung,
war damals noch nicht krank. Ging sogar arbeiten. Er hätte damals keinen Unterhalt zahlen müssen.
Ich weiß dass manche Frauen die Männer ausnützen, aber nicht alle Frauen, es gibt auch Männer die Frauen ausnützen. Man kann nicht alle in einen Topf werfen.


Also alle die Unterhalt zahlen auf zum Gericht.



@Gerechtigkeitsfrauen.. : ( 2012-11-06 07:15:15 / 2022307 ) Einfach Deine ....

... Tabletten weiternehmen, es wird schon wieder.

zum Profil... Gerechtigkeitfrauenmänner : ( 2012-11-13 03:08:44 / 2022679 ) was soll das jetzt heißen

Was soll das jetzt heißen ich soll meine Tabletten
weiter nehmen.
Du kennst mich doch gar nicht.

..-.. : ( 2012-11-13 08:01:16 / 2022688 )

Gerechigkeit... das heißt, dass sich bei deinem wirren Posting kein Mensch auskennt.

Wir kennen deinen Fall nicht, und anhand der Schilderung wird auch nichts klarer.

zum Profil... Gerechtigkeitfrauenmänner : ( 2012-11-13 22:07:46 / 2022740 ) sorry stimmt war sehr verärgert beim Schreiben

Was ich meine mein Ex geht mit seinem Anwalt vor Gericht,
weil er keinen Unterhalt mehr zahlen möchte.
Gibt an er hat seit seinem 14 Lebensjahr eine chronische
Akne. Kann aber erst seit er in der Pension ist sich behandeln lassen. Er ist bei keinem Arzt aber in Behandlung.
Beantragt ein Gutachten das Gericht stimmt zu,
hat eine Pension im Monat von 1600€ und dann kommen auch noch seine Sonderzahlungen extra dazu.Das Gericht hält zu Ihm, ich hab nur 540€ eine Pension, das Gericht gibt mir keinen Anwalt, selber kann ich es mir nicht leisten,
zögert mit irgendwelchen Ausreden das Verfahren hinaus,
damit er das Gutachten nicht machen muss.
Das ganze geht schon ca. 3 Jahre schon. Ich bekomm aber keine Ausgleichszulage dazu, weil das Verfahren noch nicht zu Ende ist.
Das Gericht meint ich soll verzichten auf Unterhalt, die PVA sagt wenn ich verzichte bekomme ich keine Ausgleichszulage dazu wegen Selbstverschulden. Was wirklich stimmt.
Noch Fragen.

..-.. : ( 2012-11-14 06:39:27 / 2022746 )

Ja, das stimmt, du darfst nicht auf Unterhalt verzichten, weil du sonst die Ausgleichszulage verlierst.

Wenn du die Höhe der Pension so genau kennst, hättest du eine einstweilige Verfügung beantragen können. In Pension ist eine Erwerbsunfähigkeit irrelevant.

Warst du schon bei einer Frauenberatungsstelle? Mit 540 Euro hast du jedenfalls Anspruch auf Verfahrenshilfe, wenn das Gericht dir diese vorenthält, ist das rechtswidrig. Du könntest dich auch an Peter Resetarits vom ORF wenden.

zum Profil... Gerechtigkeitfrauenmänner : ( 2012-11-14 21:26:28 / 2022783 ) Danke für Deine Antwort

Danke für Deine Antwort!

Werde mich mal an Peter Resetarits vom ORF wenden.

Auch an eine Frauenberatungsstelle.

Melde mich wieder was die zu mir gesgt haben.

Danke nochmal.

zum Profil... daspünktchen : ( 2012-11-15 12:08:59 / 2022801 )

Gerechtigk..., die werden zu Dir sagen: "Das ist ein alter Hut, habens sonst noch interessantere Gschichtln?"

zum Profil... Gerechtigkeitfrauenmänner : ( 2012-11-15 22:31:53 / 2022820 )

daspünktchen....hast recht, ich komm mir schon vor wie eine
Nummer und kein Mensch.

PeterPan : ( 2018-05-15 23:05:49 / 2052370 ) Alimente zurückfordern

Hallo ich bin seit 01/2018 nicht mehr in der Lage im Monat 450€ an
meine 6jährige Tochter zu zahlen, da ich meinen Job mit 2300,- netto
verloren haben. Ich wurde auch schon gepfändet und das Jugendamt
verweist mich zum Pflegschaftsgericht. Dort habe ich schon eine
Herabsetzung beantragt. Kann ich für die Monate 01/02/03/04/05 die
gepfändeten Alimente mit der neuen Berechnungsgrundlage
zurückfordern? Danke u Lg

Liese_Anonym : ( 2018-05-16 11:35:42 / 2052372 )


Rückwirkend wird gar nichts gehen. Aber sie müssen beim
Herabsetzungsantrag unbedingt auch gesundheitliche Gründe
angeben! Nur so erreichen Sie eine tiefere herabsetzung!


PeterKlan : ( 2018-05-16 13:36:07 / 2052373 )

Aber ich bin top fit ! Warum sollte ich gesundheitliche Probleme haben ?
Ich weis nur dass ich in Zukunft keine 2300,- netto verdienen
werden(habe keine besondere Ausbildung und habe mich bei meinen
alten Job 15jahre hoch gearbeitet)

Liese_Anonym : ( 2018-05-16 15:07:24 / 2052374 )


Wieso hast du überhaupt soviel verdient? Was für ein Job
war das? Büro? Montagearbeiter?

Wenn du gesund bist wirst aber angespannt werden! Mit
einem Fuss im Gefängnis

Ich krieg jetzt gleich einen hysterischen Anfall! Wir
Frauen haben nur 800 Euro!

Liese_Anonym : ( 2018-05-16 15:08:41 / 2052375 )

Mich überrascht dass die Kindsmutter sie noch nicht auf
Ehegattenunterhalt verklackt hat.

PeterLan : ( 2018-05-16 15:14:48 / 2052376 )

Ich war nicht verheiratet und meiner Ex geht es sehr gut, zwei bis drei
mal Urlaub im Jahr und alles was das Herz begehrt. Ich versteh nicht
wie das weiter gehen soll, da ich unseren gemeinsamen Kredit
übernommen habe und ich auf die Alimente gepfändet werde.
Irgendwann muss ja das Magistrat einsehen dass ich nicht mehr so viel
verdiene. Ich war Storemanager, aber mit viel Müh, Fleiß und auch
Glück war dabei dass ich so weit gekommen bin!

@Liese_Anonym : ( 2018-05-16 17:08:18 / 2052377 )

Das ist eben der Dank dafür,
wenn man Kinder (das sind die
Steuerzahler von morgen) in
die Welt setzt. Diese Erkenntnis
kommt leider zu spät - wie bei
den meisten, die in die Falle
tappen.

Liese_Anonym : ( 2018-05-16 20:32:11 / 2052378 )


Ich kann dir auch noch ganz dringend den Tipp geben beim
Gericht die Pfändungsgrenze aufgrund erhöhter Ausgaben
etwas höher hinauf setzen zu lassen. Angeblich hat das
schon mal wer geschafft. Aber ich weiß nicht ob das mit
Alimente im zusammenhang war.

Am besten zu gehst in Frühpension (Rehageld). Dann kann
man nicht mehr anspannen! Vielleicht hast du ja schon
Gelenksbeschwerden.

Liese_Anonym : ( 2018-05-16 20:34:13 / 2052379 )


Sind die Schulden die du übernommen hast sehr hoch?
Vielleicht wäre auch gleich ein Privatkonkurs
überlegenswert.

PeterKan : ( 2018-05-17 07:27:10 / 2052380 )

Ja richtig, sehr hohe Schulden. WTF Gelenksbeschwerden?!? Sie sind
sehr fantasiereich

@Lieschen_Anonym : ( 2018-05-17 08:16:13 / 2052381 )

Sie sind in der Tat sehr einfallsreich.
Unser fleißiges Lieschen erstaunt uns
eben immer wieder... :-))

PeterHuan : ( 2018-05-17 08:36:13 / 2052383 )

Hysterischen Anfall gut überstanden?

zum Profil... Doris : ( 2018-05-17 10:45:47 / 2052384 ) @PeterPan

Eine Rückforderung hat in
Ihrem Fall kaum Chancen. Da
kommt sicher der Einwand
"gutgläubiger Verbrauch",
und der geht durch.
Solange die Herabsetzung
noch nicht durch ist,
weitere Zahlungen nur mit
ausdrücklichem schriftlichen
Vorbehalt leisten. Dann
haben Sie noch am ehesten
Chancen, für diesen Zeitraum
zu viel bezahlten Unterhalt
zurückbekommen zu können.




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